Visite | 26.05.2015 | 20:15 Uhr
Autor/in: Dr. Tilman Hassenstein
Traumatische Störung verursacht DNA-Schaden

Diese Sendung dürfte für alle HKITlerinnen interessant sein, die sich mit den körperlichen Auswirkungen von Traumata beschäftigen. Dank der Militärforschung, für die wir ja immer gerne Geld ausgeben, haben wir nur detailierte Untersuchungen zur Schädigung der DNA bei traumatischen Erlebnissen und dass diese durch psychotherapeutische Intervention auch körperlich geheilt werden kann. Die Psychologin arbeitete mit dem gezeigten Probanten damit, dass sie die traumatischen Erfahrungen der Vergangenheit zu ordnete und der Probant sich nach 10-20 Stunden Gespräch sich jetzt mit seinen schweren traumatischen Erfahrungen jetzt wieder besser im Hier und Jetzt verorten kann, nachdem er gelernt hat, dass sie Vergangenheit sind und er heute nicht mehr bedroht wird.

Damit sind unsere Erfahrungen als HKIT-Praktikerinnen in der Wirkung der Körperpsychotherapie wie wir sie in den HKIT praktizieren bestätigt. Darüber hinaus wissen wir, dass die Zusammenarbeit von Psyche und Körper auch in der Therapie weit aus effektiver ist als wenn wir nur über die Psyche die Körper-Seele-Verletzung behandeln. HKIT sei dank konnten wir schon viele schwerst traumatisierten Frauen bei ihrem Heilungstanz begleiten.

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Traumatische-Stoerung-verursacht-DNA-Schaden,dna134.html

Kriegserfahrungen sind extremer Stress für den Körper und machen krank.
Schwere traumatische Erfahrungen wie zum Beispiel Krieg, Folter oder Unfälle können sich ins Gedächtnis einbrennen und quälen Menschen immer wieder. Bei solch einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leidet nicht nur die Psyche. Traumatisierungen sind extremer Stress – und der kann körperlich krank machen: So erkranken Menschen mit einer PTBS häufiger an Krebs als andere. Und Stress wirkt bis in die Zellkerne hinein: Dort liegt in den Chromosomen die Erbsubstanz in Form der DNA. Darauf ist der Bauplan des Körpers mit allen seinen Funktionen gespeichert. Stress nagt an der DNA: Es entstehen Brüche, die den Informationsfluss stören. Die Zelle kann nicht mehr richtig funktionieren.
Traumatische Störung – DNA-Störung die Folge

Schreckliche Erlebnisse können Menschen krank machen. Aber dabei leidet nicht nur die Psyche. Traumatische Ereignisse verursachen auch Schäden an unseren Körperzellen.

Immunsystem reagiert empfindlich auf Stress
So leiden Kriegsveteranen häufiger unter Autoimmunkrankheiten, denn besonders das Immunsystem reagiert empfindlich auf Stress. Wissenschaftler aus Konstanz und Ulm haben nun herausgefunden, dass sich die traumatischen Schäden heilen lassen. Mithilfe einer Psychotherapie werden die Erlebnisse chronologisch abgearbeitet und im Gedächtnis in der Vergangenheit abgelegt, damit sie in der Gegenwart keine entscheidende Rolle mehr spielen.
Die Therapie ist für traumatisierte Menschen lebenswichtig und wirkt nicht nur psychisch, sondern auch körperlich: Die Psychotherapie kann die Reparaturmechanismen in den Zellen stärken. Die Schäden an der DNA können  zurückgehen, sie werden sozusagen geflickt.